Aktuelles & Presse­berichte

Neuigkeiten, Aktionen, Presseberichte und Elternbriefe aus unserer Schule.

Gefiltert nach Jahr 2006.

Junge Familien in die Pfarrgemeinde einbinden
Presseberichte

Junge Familien in die Pfarrgemeinde einbinden

Postmünster. Mit der Visitation der Pfarrgemeinden Postmünster und Neuhofen wollte sich Bischof Wilhelm Schraml ein umfassendes Bild über den Zustand der Kirchen sowie der weiteren kirchlichen Einrichtungen und Friedhöfe machen. Großes Interesse brachte er auch den kirchlichen Vereinen, der Jugend und der Schule entgegen. In seinen Predigten stellte Schraml besonders heraus, wie wichtig es sei junge Familien in die Pfarrgemeinde einzubinden. „Ehe und Familienpastoral haben dabei absolute Priorität.“ Der Auftakt der Visitation fand in Neuhofen statt. Empfangen wurde der Bischof am Kircheneingang von Pfarrer Alois Reiter, Bürgermeister Ludwig Eder, Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Albert Edmaier und Kirchenpfleger Josef Frank, dem der Bischof bei der Besichtigung von Friedhof und Pfarrkirche für seine Arbeit und die vieler freiwilliger Helfer dankte. Auch die solide Haushaltsführung der Kirchenverwaltung würdigte Schraml. Bei dem anschließenden Treffen im Sitzungszimmer des alten Pfarrhofs sprach er ganz offen aktuelle Probleme der Kirche an, so etwa die mangelnde Akzeptanz bei den Jugendlichen sowie den stetigen Rückgang der Kirchenbesucher. Höhepunkt war das abendliche Rorate, das der Kirchenchor mitgestaltete. In seiner Predigt unterstrich der Bischof die zentrale Bedeutung der gemeinsamen Eucharistiefeier und drückte seine Sorge über den fehlenden Priesternachwuchs aus. „Ohne Priester gibt es keine Eucharistie und ohne diese gibt es keine Kirche.“ An die Pfarrgemeinde richtete er drei Bitten: Regelmäßig für geistliche Berufung zu beten, das Österliche Geschenk der Beichte wahrzunehmen und das tägliche, gemeinsame Gebet in den Familien zu pflegen. Nach dem Rorate traf sich der Bischof im Jugendheim mit Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Vertretern der kirchlichen Vereine sowie dem Kirchenchor zu einem ausführlichen Gedankenaustausch. Schraml betonte dabei, wie wichtig es ist, Junge Familien in die Pfarrgemeinde einzubinden. Er bedankte sich für den wertvollen Einsatz, den die Frauen in der Pfarrei leisten. „Wir haben aber die Männer vergessen“, sagte er und sprach sich für eine Stärkung der Männerseelsorge aus. Höchst erfreut zeigte sich Schraml, dass mit einer Quote von 32 Prozent die Zahl der Kirchgänger in der Pfarrei Neuhofen im Diözesanvergleich noch sehr gut sei. Nach einem Tag Pause besuchte er dann die Pfarrei Postmünster. Zusammen mit Pfarrer Alois Reiter und Bürgermeister Ludwig Eder führte ihn sein Weg als erstes in die Grundschule, wo ihn Rektor Dr. Achim Heinze und die Kinder mit Gesang, Spiel und Musik überraschten. Schraml nahm sich Zeit um mit ihnen über religiöse Dinge zu reden und trug sich abschließend ins Gästebuch der Grundschule ein. Nach dem Mittagessen im Pfarrhaus inspizierte der Bischof zusammen mit Pfarrer Alois Reiter und Kirchenpfleger Georg Richter die Parrkirche, die Aukapelle sowie die Nebenkirchen in Gambach und Schreihof sowie die Schlosskapelle Thurstein, die derzeit renoviert wird. Nicht nur beim Tee, zu dem die Familie Otto Graf La Rosee den Bischof eingeladen hatte, sondern auch bei den anschließenden Gesprächen mit Georg Richter sowie den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Anneliese Fessler und Marianne Traunspurger und Pfarrassistentin Christine Lindemann betonte Schraml, dass er einen äußerst positiven Eindruck vom Pfarrverband gewonnen habe. In seiner Predigt beim abendlichen Rorate, das er mit Pfarrer Alois Reiter und Pfarrer i.R. Alfons Langwieser feierte, stellte er die drei Quellen für einen kraftvollen Glauben heraus: Besuch der Eucharistiefeier, Empfang der Beichte (sie ist auch nicht durch die Bußandacht zu ersetzen) sowie das Gebet in seiner ganzen Vielfalt. Schraml forderte die Gläubigen auf, fest in der Gemeinschaft mit Christus zu stehen. „Wer nicht von Christus erfasst ist, hat keine Mitte mehr.“ Bei der Abschlussbesprechung im Pfarrheim, an der außer den Pfarrgemeinderäten, Kirchenverwaltung und den Vorständen der kirchlichen Vereine auch Bürgermeister Ludwig Eder teilnahm, dankte der Bischof nochmals allen Ehrenamtlichen. Nicht zu übersehen war für den Visitator der desolate Zustand des kirchlichen Friedhofs. Eine Lösung schwebt den Verantwortlichen in den nächsten Jahren vor.

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Wichtige Erkenntnisse sammeln
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Wichtige Erkenntnisse sammeln

Postmünster (ce). Die europaweite Gabriel-Studie soll neue Erkenntnisse zum Asthma- und Allergierisiko bei Kindern bringen. Gestern erfolgte der Auftakt im Landkreis: Die Grundschüler in Postmünster waren die ersten, die entsprechende Fragebögen mit nach Hause bekamen. Das Leben auf dem Land ist gesund - zumindest leiden nach Forschungsergebnissen der vergangenen Jahre Kinder aus bäuerlichem Umfeld weniger an Allergien und Asthma, als ihre Altersgenossen aus der Stadt. Welche Faktoren die Erkrankungen hervorrufen, welche Wechselwirkungen auftreten und warum letztendlich das Landleben so gesund ist, soll jetzt die „Gabriel-Studie“ klären. Ländliche Gegenden in Bayern, Baden-Württemberg, Österreich, Polen und der Schweiz stehen im besonderen Fokus. Allein im Freistaat wurden nach statistischen Gesichtspunkten 18 Landkreise und dort 300 Grundschulen ausgewählt. Das Studienzentrum an der Haunerschen Kinderklinik, der Ludwig-Maximilians-Universität München befragt für das von der EU unterstützte Projekt bayernweit 40.000 Schüler: In Rottal-Inn sind 23 Grundschulen dabei. Die Mädchen und Buben bekommen im ersten Schritt der Studie, der so genannten „Rekrutierung“, Fragebögen überreicht. Die Teilnahme ist freiwillig. Wer möchte, beantwortet gemeinsam mit seinen Eltern die Fragen. Darin geht es um die landwirtschaftliche Tätigkeit der Familie, Kontakt zu Tieren, Aufenthalt im Stall, Konsum von frischer Kuhmilch sowie Atemwegserkrankungen. bei Kindern und Eltern. „Für die nächste Phase werden anhand der Ergebnisse Kinder mit speziellen Merkmalen ausgewählt“, sagt Studienmitarbeiterin Gertrud Müller. Diese bekommen dann einen weiteren, ausführlicheren Fragebogen. Zusätzlich werden Blut- und Hausstaubproben untersucht. „Um Erfolge erzielen zu können, ist es wichtig, dass viele Kinder mitmachen“, betont Gertraud Müller. Langfristig sollen die Resultate der Studie zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen Astma beitragen. Rektor Dr. Achim Heinze macht mit seiner Grundschule me mit: „Gesundheitserziehung spielt bei uns eine große Rolle.“ Bis Dienstag sollen alle Kinder, die an der Studie teilnehmen, die ausgefüllten Fragebögen in die Schule mitbringen.

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Wahlen zum Elternbeirat
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Wahlen zum Elternbeirat

Pfarrkirchen (hw). Mit einem großzügigen Geschenk hat sich der bisherige Elternbeirat der Grundschule Postmünster verabschiedet. Vorsitzender Johannes Striebl überreichte Schulleiter Dr. Achim Heinze 30 Bobs. Heinze dankte im Namen der Schüler ganz herzlich - für die Spende und die bisherige vertrauensvolle Zusammenarbeit. Für die scheidenden Elternbeiräte gab es als kleine Aufmerksamkeit Blumen, Erinnerungsfotos und Wein. Die Neuwahlen zum Elternbeirat brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender ist Reinhold Sigl, Stellvertreterin Ingrid Schnell, Schriftführerin Annegret Noky, Kassier Georg Muselmann. Als Vertreter des Fördervereins gehört Rudolf Kaltenberger dem Gremium an. Weitere Mitglieder sind Carola und Renate Attenberger sowie Martina Bammer. Bei der ersten Sitzung wurde beschlossen, in diesem Schuljahr einen Aktionstag unter dem Motto „Kinder laufen für Kinder“ durchzuführen.

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Grundschüler lernen Europa näher kennen
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Grundschüler lernen Europa näher kennen

Postmünster. Sechs Lehrerinnen und Lehrer aus Italien (Rom und Massa) sowie vier Pädagogen aus Spanien (Gran Canaria und Santa Luzia) sind im Rahmen eines europäischen Projektes an Schulen in Mitterskirchen und Postmünster gekommen, um den Buben und Mädchen dort über das Schulleben in ihrer Heimat zu berichten. „Kunst in einem Europa ohne Grenzen“ lautet der Titel des‚ Comenius-Schulprojektes mit Partnerschulen aus ganz Europa, das bereits im dritten Jahr läuft. Federführend ist die Schule in Mitterskirchen, die im Rahmen einer Fortbildung erste europäische Kontakte geknüpft hat, die bis heute zu einem regen Austausch genutzt werden. So machten die ausländischen Gäste auch zunächst in Mitterskirchen Station, wo sie von Rektor Dieter Kastenhuber und Projekt-Koordinator Georg Espenberger empfangen wurden. Neben einer Besichtigung der Stadt Pfarrkirchen und einem Besuch im Kindergarten‚ Christanger stand auch ein Aufenthalt in der Grundschule Postmünster auf dem Programm, wo Schulleiter Dr. Achim Heinze die Gäste perfekt in ihrer jeweiligen Muttersprache begrüßte und seiner Freude über die Gemeinsamkeiten unter den Ländern Europas Ausdruck verlieh. Die italienische und spanische Begeisterung für den Fußball zeigte sich, als sich die Besucher sogleich mit Hurra auf den Schul-Kickerkasten stürzten und sofort ein Match begannen. Danach aber besann man sich darauf, warum man eigentlich in der Schule war und teilte sich auf die verschiedenen Klassen auf, wo die Kinder wissbegierig und ohne Scheu vor den neuen Lehrern ihre Fragen stellten und ebenso prompt von den Übersetzern Antwort bekamen. Zunächst aber begrüßten die Kinder die Gäste mit einem Lied, begleitet von Schulleiter Heinze an der Gitarre. Bei der anschließenden Fragerunde zuckte so mancher Schüler zusammen, als zu hören war, dass die Pausenzeit in anderen Ländern nur zehn Minuten beträgt. Die Klassenräume, so war zu hören, seien in Italien um die Hälfte kleiner, obwohl in einer Klasse bis zu 25 Kinder unterrichtet würden. In keinem Land erspart bleiben den Kindern natürlich die Hausaufgaben. Während in der Grundschule Postmünster in jeder Klasse ein Projektor steht, gäbe es in Rom nur jeweils einen pro Schule, dafür aber auf jedem Gang einen Fernseher. Große Augen machten Postmünsters Kinder als sie erfuhren, dass in Italien die Schüler täglich von den Eltern oder Erziehungsberechtigten persönlich zur Schule gebracht und auch wieder abgeholt werden, also nicht mit dem Bus gefahren werden. Ein weiterer Unterschied: An der Grundschule in Italien hätten die Kinder immer den selben Lehrer, ein Wechsel finde nicht statt. Zum Dank für den Unterrichtsbesuch gab es abschließend von jedem Schüler ein selbstgemaltes Bild für die Lehrkräfte aus dem Süden. Paola Fabrizio, eine Englischlehrerin, die gleichzeitig auch Künstlerin ist, revanchierte sich mit von ihr gemalten Karten. Am Schluss waren sich alle einig, dass der Besuch sowohl für die Lehrer als auch für die Schüler ein interessantes Erlebnis war. Die Gäste aus Italien und Spanien fühlten sich gut aufgenommen und konnten ebenfalls neue Erkenntnisse mit nach Hause nehmen. Schulleiter Dr. Achim Heinze erklärte abschließend, dass für dieses Schuljahr gerne noch weitere Gäste begrüßt würden, die den Schülern aus ihrer Erfahrung heraus über europäische Themen berichten könnten. Die Aktion COMENIUS zielt insgesamt darauf, die Schulbildung qualitativ zu verbessern und Ihre europäische Dimension zu stärken, inbesondere durch Förderung der transnationalen Zusammenarbeit zwischen Schulen, die Verbesserung der beruflichen Entwicklung des im Bereich Schulbildung tätigen Personals sowie durch die Förderung des Fremdsprachenerwerbs und des interkulturellen Bewustsseins. COMENIUS soll dazu beitragen, dass Schüler und Lehrkräfte ein Zugehörigkeitsgefühl zu einer aufgeschlossenen und vielfältigen europäischen Gemeinschaft entwickeln - einer Gemeinschaft, die von unterschiedlichen Traditionen, Kulturen und regionalen Indentitäten geprägt, zugleich aber auch in einer gemeinsamen Geschichte verwurzelt sind.

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Nach zwei Jahren erneut Wechsel an der Spitze der Schule
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Nach zwei Jahren erneut Wechsel an der Spitze der Schule

Postmünster(hw). Vorbei ist es in der Grundschule mit der „geballten Frauenpower“. Sowohl Rektorin Anita Hofbauer als auch die Lehrerinnen Marianne Strahberger und Elfriede Eiglsperger, und auch die „gute Fee“ der Schule, Sekretärin Brigitte Inkoferer, sind bei einer Feier im Pfarrsaal mit vielen Komplimenten verabschiedet worden. Anita Hofbauer wechselt nach nur zwei Jahren als Schulleiterin nach Niederalteich. „Es war für mich eine schöne, wunderbare Zeit“, sagte sie in ihrer Abschiedsrede. Sie dankte allen, die ihr dabei geholfen haben, vor allem dem Kollegium, Eltern und Schülern. In ihrer Eigenschaft als Rektorin verabschiedete Hofbauer auch noch die Lehrerinnen Marianne Strahberger und Elfriede Eiglsperger, die „eine große Stütze“ gewesen seien, betonte Hofbauer. Abschied nehmen hieß es auch für die 4. Klasse, für die sich Laura Leypold und Arian Glöckner bei allen für die Unterstützung bedankten, vor allem bei Anita Hofbauer und Lehrerin Eva Babatz. Vize-Elternbeiratsvorsitzender Hans Schmidbauer sagte an die Adresse der bisherigen Rektorin: „Sie haben zwei Jahre das Schiff Grundschule gelenkt, bei ruhiger und stürmischer See. Sie haben den Kindern den Grundstein des Wissens vermittelt und das Interesse an Kultur geweckt“. Schmidbauer hob auch die Leistungen der beiden scheidenden Lehrerinnen und die von Sekretärin Brigitte Inkoferer hevor, die fünf Jahre rechte Hand des Rektorats war. Sie verlässt die Schule, die zur Grundschule herabgesuft worden ist. Die Leistungen würdigten auch Bürgermeister Ludwig Eder und Alois Reiter in ihrer Laudatio sagt Schulrätin Ingrid Behnken, dass Anita Hofbauer eine Pädagogin welche die Kinder zwar fachlich fordere, sie aber stets auch in besonderer Weise fördere, vor allem auch musisch. Sie sei eine verantwortungsvolle Erzieherin und auch eine, musisch begabte „Künstlerin“. Hofbauer habe all Ihre Dienstpflichten mit großem Fleiß, steter Gewissenhaftigkeit und hohem Verantwortungsbewußtsein erfüllt. Anschließend stellte Behnken kurz den neuen Rektor vor: Dr. Achim Heinze. Er kommt von Mitterskirchen nach Postmünster. Heinze bedankte sich, dass er jetzt schon so toll begrüßt worden sei. Er wolle einen engen Kontakt zur Bevölkerung pflegen und freue sich auf sehe neue Aufgabe, so Heinze. Als Klassensprecherin der 4a bedankte sich Ingrid Schnell bei Anita Hofbauer und Eva Babatz im Namen aller Eltern. Babatz selbst wünschte Anita Hofbauer zum Schluss für die berufliche Zukunft wissensdurstige Schüler, umgängliche und motivierte Kolleginnen und Kollegen und natürlich viel Freude an der neuen Schule in Niederalteich. Das Lehrerkollegium schilderte dann bei einem gelungenen und viel beklatschten Auftritt den genauen Tagesablauf in einer Episode mit Anita Hofbauer. Die eindrucksvolle Gestaltung der Feier steuerte die Musikgruppe der Grundschule mit Julia Schmidbauer, Anna und Patricia Stadlthanner am Klavier bei.

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