Postmünster. Ein besonderes Erlebnis war für die vierte Klasse der Grundschule der Besuch mit Rektor Dr. Achim Heinze bei Sepp Frank in Neuhofen. Dieser hatte die Kinder mit ihrem Pädagogen in sein Tonstudio eingeladen. Hier konnten sich die Mädchen und Buben ein Bild davon machen, wie es in einem solchen Studio zugeht. Damit aber nicht genug: Sie bekamen die Gelegenheit eine eigene CD aufzunehmen. Die Lieder „Laudato si“, „Durch das Dunkel hindurch“ und „Kommen zwei Leute" wurden verewigt. Charly Hanseder begleitete die Sänger mit der Gitarre. Zugleich gestalteten die jungen Künstler auch die Box für die Kassette und das Cover.darauf. Das Werk kann für 5 Euro an der Grundschule erworben werden. - rb/Foto: red
Auf großes Interesse stieß der „Tag des offenen Schulhauses“ in Neuhofen. Jung und alt machten sich auf, um das neu gestaltete Gebäude zu besuchen. Viele wollten diese einmalige Gelgenheit auch dazu nutzen, einen Blick in ihre eigene schulische Vergangenheit zu werfen. Gegenwärtig ist der Schulbetrieb der Grundschule von Postmünster für ein Jahr nach Neuhofen ausgelagert.
Bei der Veranstaltung war einiges geboten: Im Zimmer der Abc-Schützen konnte man Buchstaben suchen. Begehrt waren die Plätze bei einer Theatervorführung der zweiten Klasse. Ins Klassenzimmer der dritten Klasse luden Geometriespiele und eine Bastelecke ein. Mit der Klasse 4 konnte man zu einer Schulhausrallye starten und bei einer Tombola Preise gewinnen. Einen weiteren Anziehungspunkt bildete der Flohmarkt in der Turnhalle, wo sich den Mädchen und Buben die Gelegenheit bot, erste Weihnachtsgeschenke zu erwerben oder selbst einen kostenlosen Stand aufzubauen.
Schulrätin Elisabeth Karpfhammer und Rektor Dr. Achim Heinze zeigten sich begeistert von den angebotenen Lern- und Spielstationen. Auch die Elternbeiratsvorsitzende Barbara Wezel freute sich über das gute Ergebnis. Der Erlös des Café-Betriebs kommt den Kindern der Grundschule zugute. - red
Von Doris Altmannsberger
Postmünster. Die Sanierung der Grundschule geht mit großen Schritten voran. Eine Zwischenbilanz stellte Architekt Manfred Gramer dem Gemeiderat nun in der jüngsten Sitzung vor.
Seit August laufen die Arbeiten an der Baustelle „Grundschule“ auf Hochtouren. Heizung, Fassade, Dachboden waren die Schwerpunkte in den ersten Monaten der Baumaßnahme. Die, so Gramer, falle zumindest von den Kosten her in einen „idealen Zeitpunkt“, die Angebote seien günstig wie schon lange nicht mehr gewesen, betont er. Das lässt hoffen im Hinblick auf die Gesamtkosten. Eine der ersten Maßnahmen war der Einbau des Hackschnitzelbunkers. Für diese regenerative Energie hatte sich der Gemeinderat bei der Wahl der Heizungsanlage entschieden.
Die alten Öltanks wurden ausgebaut, eine Fläche für den künftigen Bunker gefunden, der Boden ausgehoben. Doch da traten die ersten Probleme auf: Nicht nur Grundwasser, das durch das Erdreich herein trat, machte den Arbeitern zu schaffen, erläuterte Gramer, sondern auch eine meterdicke Betonplatte, die plötzlich im Untergrund auftauchte. Die, so vermutet er, wurde einst in den 60er Jahren, als die Schule gebaut worden war, angelegt. „Man hatte wohl schon damals das Problem mit eintretendem Grundwasser und sich nicht anders zu helfen gewusst, als das Loch mit Zement aufzufüllen. 50 Jahre später wird das zur Herausforderung: „Wir haben versucht, die Platte mit unseren Möglichkeiten zu durchbrechen, aber ohne Chance.“ Also mussten Profis anrücken, um eine Kernbohrung durchzuführen. So „zerstückelt“ wurden die einzelnen Betonteile dann nach draußen befördert. Um das Grundwasser künftig professionell fernzuhalten, wurde eine Drainage rund ums Gebäude angelegt.
So weit waren die Schwierigkeiten im Keller gelöst, da fingen die Probleme im Dach an. Denn: „Der Statiker stellte plötzlich fest, dass der Dachstuhl ziemlich unterdimensioniert war für das, was ertragen sollte“, so Gramer. Damit es keine bösen Überraschungen gibt, wurden zwei Stahlträger eingezogen, die die Konstruktion nun verstärken. Ferner wurden die Dachpfetten verlängert, um künftig mehr Vordach rund ums Gebäude zu haben, 15 Zentimeter wurden hier dran gesetzt. So ist die neue Fassade laut Gramer auch bei Regen vor allem an der „Wetterseite“ besser geschützt.
Die Dacheindeckung selbst wurde komplett abgetragen, der gesamte Speicher isoliert, weil man dort im alten Gebäude die größten Wärmeverluste hinnehmen musste. Statt Ziegel wird die neue Grundschule von Metall bedeckt, darauf, erläutert der Architekt, werden dann die Photovoltaik-Module. befestigt. Der alte Kamin, bei dem schon einige Ziegel locker waren, wurde auf Vordermann gebracht und mit einer Metallverkleidung versehen, „damit er zum Dach passt.“
Wasser- und Stromleitungen wurden bereits komplett neu installiert, ebenfalls die Heizungsrohre erneuert. In den Klassenzimmern im Erdgeschoss, berichtet Manfred Gramer, wurden alle Böden herausgerissen — auch hier gab es eine Überraschung, denn: „Es war überhaupt keine Dämmung da drunter. Die Böden waren einfach auf dem Beton verlegt worden. Kein Wunder, dass man das kaum beheizen konnte.“
Noch vor der ersten Frostphase soll die neue Heizungsanlage in Betrieb gehen - denn die Turnhalle, die von der Sanierung nicht betroffen ist, wird von dieser mitbeheizt und steht momentan ohne da. Zwar wurden laut Bürgermeister Ludwig Eder, in den Umkleiden selbst ein paar Heizlüfter aufgestellt, doch „auf Dauer nutzt uns das auch nichts, wenn wir die erste längere kalte Phase haben. Denn dann frieren uns die Leitungen ein und das wäre gar nicht gut.“ Der Heizkessel wird, so Eder, in der nächsten Woche geliefert, dann soll so schnell wie möglich der provisorische Anschluss erfolgen. Falls der Termin nicht eingehalten werden kann, „müssen wir halt als Alternative auf einen Heizungs-Container ausweichen. Diese Möglichkeit müssen wir im Blick haben.“
An der Fassade wurde mittlerweile der Vollwärmeschutz aufgetragen, bereits jetzt ist alles verputzt und wartet auf den Anstrich. Doch wie soll der ausfallen? Pastell- oder kräftige Farben, Gelb oder Rot? Präsentiert sich die neue Grundschule uni, zweifarbig oder gar mit drei Farben künftig den Schülern? Insgesamt 15 verschiedene Vorschläge hatte Manfred Gramer ausgearbeitet - und ebenso viele Meinungen gab es dazu.
Einig wurde man sich im Gemeinderat nicht - und so sollen in den kommenden Wochen die Farbvorschläge nicht nur der Gemeinde, sondern auch der Schule zur Verfügung gestellt werden, „einfach um zu sehen, in welche Richtung wir tendieren“, so Bürgermeister Eder.
Dass die Farb-Frage erst jetzt auftaucht, hat nach den Worten des Architekten Zeit-Gründe. „Die Firma, die für die Putzarbeiten zuständig war, hat uns viel Zeit gekostet. Ich habe sie auch bereits in Verzug gesetzt, denn es entstehen uns dadurch ja Mehrkosten, die nicht eingeplant sind.“ Zum Beispiel durch das Gerüst, das man nun länger stehen lassen müsse, im schlimmsten Falle über den Winter. Zeitlich hinke man so dem Plan hinterher, sagte Gramer. Vom Kostenrahmen her ist zum momentanen Zeitpunkt trotz der unvorhergesehenen Probleme in Keller und Dach, noch alles im Lot.
Postmünster. Ein neuer Elternbeirat wurde in der Grundschule gewählt, die in diesem Jahr wegen der Sanierung des eigentlichen Schulhauses in Postmünster nach Neuhofen umgezogen ist.
Neue Vorsitzende ist Barbara Wezel (Aicha bei Neuhofen). Ihr Stellvertreter Bernhard Würdinger (Wichtleiten). Weitere Funktionen im Gremium üben Claudia Bauriedl aus Postmünster (Kasse) und Irmgard Hackl aus Postmünster (neue Schriftführerin) aus. Zu den bisherigen Beisitzern Rudolf Kaltenberger (Stegen) und Ramona Reger (Postmünster) wurden Waltraud Seiler (Grübl) und Stefan Rothmeier (Postmünster) in das Gremium gewählt.
Eine Bitte an die motorisierten Verkehrsteilnehmer äußerte die neue Elternbei ratsvorsitzende Barbara Wezel nicht nur bei dieser Gelegenheit. Im Interesse der Sicherheit der Kinder, die in Postmünster die Rottbrücke zum Haltepunkt am Feuerwehrhaus überqueren müssen, um zur Ausweichschule nach Neuhofen zu fahren, sollte dort besonders langsam und rücksichtsvoll gefahren werden, appelliert Wezel an alle Auto-, Lkw- oder Zweiradfahrer. - rb
Postmünster. Um Erfahrungen mit Lebewesen im heimischen Rottauensee ging es für die 3. Klasse der Grundschule Postmünster. In Zusammenarbeit mit dem Kreisfischereiverein Pfarrkirchen wurde für die Schützlinge von Rektor Dr. Achim Heinze ein „Forschungstag“ unter dem Motto „Fischer machen Schule“ durchgeführt, wobei Hans Kramlinger und Christian Reger von den Petrijüngern den Kindern mit Informationen zur Seite standen. Aus dem Stausee fingen die Mädchen und Buben Lebewesen aller Art mit dem Sieb, um sie dann mit Becherlupen zu untersuchen und zu benennen. Dieser bereits seit mehreren Jahren durchgeführte Projekttag ist bei den Schülern sehr beliebt, da sie dabei auf spielerische Weise viel Neues im Bereich der Biologie lernen - und so waren sie auch diesmal mit Feuereifer bei der Sache. - rb/Foto: Bloch
Postmünster. Die Eltern der dritten und vierten Klasse der Grundschüler können ihre Sprößlinge beruhigt zum Baden gehen lassen, denn unter ihnen befindet sich nach dem durchgeführten Schwimmkurs kein Nichtschwimmer mehr. In Zusammenarbeit zwischen der Grundschule (vertreten durch Lehrerin Eva Babatz) und der Wasserwacht (Christin Kögl) wurden im Rahmen des Projektes „Helfen lernen - wir sind dabei!“ zwei Vorhaben durchgezogen: Zum einen die Abnahme des Jugend-Schwimmabzeichens in Gold, Silber und Bronze. Stolz nahmen die jungen Wassersportler ihre Auszeichnungen und Urkunden entgegen, wobei die Mädchen den „Rahm abschöpften“ und sich ihren Altersgenossen als leicht überlegen erwiesen. Bei der Teilnahme am Landeswettbewerb für Schulschwimmen belegte die Schule beachtliche Plätze im vorderen Drittel. Zum anderen nahmen 39 Kinder an dem Vorhaben „Junior-Helfer“, einem „Erste-Hilfe-Kurs“ für Kinder teil. Hier wurde der Einstieg in die Ausbildung zum Junior-Wasserretter initiiert. - Stolz zeigen die erfolgreichen Kinder nach dem Schwimmkurs ihre Auszeichnungen und Urkunden. Es gratulierten: (hinten von links) Christin Kögl (Wasserwacht), Bürgermeister Ludwig Eder, Lehrerin Eva Babatz, Rektor Dr. Achim Heinze (hinten 2. von rechts). - rb/Foto: Bloch
Postmünster. Die geplante Generalsanierung der Grundschule Postmünster wirft ihre Schatten voraus. Alle 85 Schulkinder werden im Schuljahr 2009/10 im Schulgebäude Neuhofen unterrichtet.
Für rund 20 Buben und Mädchen aus Neuhofen ist das eine große Freude, denn sie können dieses eine Jahr zu Fuß zum Unterricht kommen. Für den Rest der Schüler aus dem gesamten Gemeindegebiet heißt es das Los des Fahrschülers aufsich zu nehmen.
Laut Bürgermeister Ludwig Eder sind die Busfahrpläne fertig, die Beförderung konnte für alle Kinder sichergestellt werden.
Derzeit nehmen die Kinder Abschied von dem im Jahre 1961 errichteten alten Gebäude der Grundschule in Postmünster, das sie nach einem Jahr in der neuen Form kaum mehr wieder erkennen werden. Die Schule in Neuhofen wurde von der Gemeinde Postmünster unter großem Aufwand auf „Vordermann“ gebracht, um den modernen Sicherheitsstandards zu genügen. So wurden nach Information von Bürgermeister Eder und Schulleiter Dr. Achim Heinze die Treppengeländer erhöht. Für den zweiten Fluchtweg musste sogar eine Außenwand durchbrochen werden.
Die Schulkinder sind schon gespannt auf die „neue“ Schule in Neuhofen. Für den Monat Okto ber ist ein „Tag der offenen Tür“ geplant. -rb
Großes Interesse zeigten die Mädchen und Buben der Klassen 3 und 4 der Grundschule Postmünster mit ihrer Lehrerin Eva Babatz. Die Feuerwehr Postmünster war Ziel ihres Besuchs. Unter ihrem stellvertetenden Vorsitzenden Leo Rauch standen mehrere Feuerwehrmänner den Schulkindern Rede und Antwort über ihren ehrenamtlichen Dienst am Nächsten. Die Schüler durften selbst die Spritze in die Hand nehmen und dabei den Feuerwehrheim aufsetzen. Wie man einen Einsatzort absichert, sahen sie an Hand eines praktischen Beispiels. Fahrzeuge und Ausrüstung der Wehr wurden den wissbegierigen Kindern genauestens erläutert. Am Ende des informativen Besuches wurden die Gäste mit Würstln, Spezi und Semmeln oder Brezen bewirtet. Viele Fragen hatten die Florianijünger zu beantworten, auffallend das große Interesse der Mädchen.
Große Freude herrschte bei den Kindern der dritten und vierten Klasse der Grundschule Postmünster mit ihrer Klassenlehrerin Eva Babatz. Im Beisein von Bürgermeister Ludwig Eder bedankte sich Schulleiter Dr. Achim Heinze bei den beiden Vertretern des großzügigen Spenders, Dr. Peter Fahr und Hans-Peter Wimmer vom Rotary-Club Eggenfelden/Pfarrkirchen beziehungsweise Rottaler Land. Ziel der weltweiten Vereinigung ist es, humanitäre Dienste zu leisten und sich für Frieden und Völkerverständigung einzusetzen. Der Rotary-Club trat an die Schule mit dem Angebot einer Bücherspende heran, das der Schulleiter Dr. Heinze gerne annahm. Im Rahmen dieser Aktion, bei der die Rotarier mit dem bayerischen Unterrichtsministerium zusammenarbeiten, wurden rund 100 Bücher für die Schulbibliothek zur Verfügung gestellt. Bei insgesamt 84 Kindern also mehr als ein Buch pro Schulbesucher. Ziel der Aktion ist es, die Lesefreudigkeit und -bereitschaft zu wecken.
Unabhängig davon hatte die Schule weiteren Grund zur Freude, denn der „Förderkreis Kindergarten Christanger und Grundschule Postmünster“ unter seinem Vorsitzenden Dr. Georg Tüller spendete ebenfalls für die Bildungseinrichtung: Musikinstrumente, Planetenmodelle, Spiele und Geobretter für den Matheunterricht.
Postmünster. Jede Menge Spaß gab es beim „Winterfest“ der Grundschule. Der Elternbeirat hatte Eltern, Lehrer und Schüler an und auf die Eisfläche des Rottauensees geladen. Vorsitzender Reinhold Sigl (hinten links) und die Beiräte (von links) Barbara Wezel, Peter Brendel, Claudia Bauriedl, Renate Dorfner und Rudolf Kaltenberger sorgten für Spiele, Würstel und Glühwein. Rektor Dr. Heinze freute sich gemeinsam mit den Lehrkräften über die gute Stimmung und die mehr als 150 Besucher. Beim Eisbobwettfahren konnten die Schüler Preise gewinnen. Für die Sicherheit sorgte die Wasserwacht. Der gesamte Erlös des Nachmittags kommt der Postmünsterer Schule zugute. - red/Foto: red